Wir sind Mitglied im:
Netzwerk gegen Rechts OBK
 
 

Unser Oberberg ist bunt

 

 


 

Frauenpolitischer Talk in Marienheide

Arbeitsgemeinschaften

Anlässlich des 103. Weltfrauentages hatten die Frauen-Union (FU)  und die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) aus Marienheide interessierte Bürgerinnen aus ihrer Gemeinde und aus der Umgebung zu einem frauenpolitischen Talk eingeladen.

 

Als kompetente Gesprächspartnerinnen standen mit Daniela Schneckenburger eine „grüne“ Landtagsabgeordnete und mit Marlene Weiner von der NORWE GmbH eine erfolgreiche Unternehmerin zur Verfügung. Die Verbindung zur Kommunalpolitik stellte die 1. stellvertretende Bürgermeisterin Marienheides, Anke Vetter, her.

Der von Nadine Köster (FU) und Ingrid Winnenberg-Schröder (AsF) moderierte Talk konzentrierte sich auf die Themenbereiche „Stadt der Zukunft“ und „Unternehmen der Zukunft“. Anke Vetter verwies in ihrem Einstiegs-Statement auf die Notwendigkeit, dass sich die Beteiligten vor Ort besser vernetzen. Es gelte, „kreative Ideen für die Gestaltung der Zukunft zu bündeln, abzustimmen und dann in die Tat umzusetzen“. Am Beispiel des „Strukturkonzepts Brucher Talsperre“ zeigte Vetter auf, wie wichtig es sei, über ein solch großes, weit in die Zukunft reichendes Projekt vorab ausführlich zu informieren und es unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger auf den Weg zu bringen.

Daniela Schneckenburger, die ihre politische Laufbahn als Kommunalpolitikerin begonnen hat und jüngst als Oberbürgermeister-Kandidatin ihrer Partei in Dortmund nominiert wurde, ist  in ihrer Landtagsfraktion für die Bereiche Wirtschaft, Bauen und Wohnen zuständig. Sie entwickelte in dem Gespräch ihre Vorstellungen von zeitgemäßer, nachhaltiger Stadtentwicklungspolitik, angefangen von Bildungsanstrengungen über Gründungsunterstützung und Recycling von Gewerbebrachen bis zu Nahversorgung und Mobilität.

Marlene Weiner ihrerseits berichtete, wie sie zeitgemäße Unternehmensführung versteht, wie der partnerschaftliche Umgang mit den Beschäftigten praktiziert wird („Wir versuchen stets, Probleme gemeinschaftlich anzupacken und Lösungen zu finden, mit denen Mitarbeiter und Unternehmen gleichermaßen ‚leben‘ können“) und wie sich das von ihr geführte Familienunternehmen auf die Herausforderungen einstellt, die die Globalisierung mit sich bringt.

Im Anschluss an die moderierte Gesprächsrunde hatten die Besucherinnen der Veranstaltung Gelegenheit, Diskussionspunkte aufzugreifen und sich mit Fragen und Anmerkungen an Frau Schneckenburger und Frau Weiner zu wenden. Ein den Abend abschließender kleiner Umtrunk bot weitere Möglichkeiten zu vertiefenden Gesprächen.